Montag, 28. Februar 2011

The Oscars begin...

und die Moderatoren sind... heut nicht so lustig... allen machen auf sentimental und "die guten alten Zeiten" - und stellen ihre beleibten Verwandten im Publikum bloß...ähh vor. Anne Hathaway und James Franco sind halt beide nun noch nicht - nun ja - sagen wir: ohne Ende aufgefallen.

Sonntag, 20. Februar 2011

Welche Freiheit denn bloß? Über Franzen und Sojamilch

Vielleicht ist die Soziologie schuld. Oder vielleicht eher der Konstruktivismus. In jedem Fall aber die Überzeugung, dass sich Identität oder Charakter nur im Hinblick auf die sie/ihn konstituierenden sozialen Momente beschreiben und erzählen lassen. Anders lässt sich Jonathan Franzens Motivation, seinen neuen Roman Freedom zu verfassen, kaum erklären. Anders als in vielen - vor allem anglo-amerikanischen, aber auch den deutschen - Medien gehypt, handelt es sich hier nicht um eine große Erzählung in amerikanischer Tradition, angelehnt an - man höre und staune - Tolstoys "Krieg und Frieden", sondern um einen Roman, der alles (erzählen) will und sich dabei in einer Endlosschleife von Banalitäten und Oberflächlichkeiten verfängt. Obwohl Freedom vorgibt, sich mit einer Familiengeschichte auseinander setzen zu wollen, möchte er doch in erster Linie LIVE sein und vor allem REAL. Und dafür ist ihm jede Referenz auf den zeitgenössischen Film-, Musik- und Politikgeschmack Recht.

Im Zentrum des Romans steht die 20 Jahre währende Ehe von Patty und 'Walter Berglund, deren Höhen und Tiefen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. B.B. Myers' grandiose Rezension in "The Atlantic" mokiert sich vor allem über die Durchschnittstypen und -protagonisten, die den Plot bleischwer, grauöd erscheinen lassen: Patty, die sich selbst schon für langweilig hält und dann den "soliden" und "netten" Walter heiratet, während sie eigentlich Gefühle für dessen besten Freund und "unzuverlässigen" Musiker Richard hegt und mit ihm dann in späteren Jahren eine Affäre anfängt...Die (vor allem inneren) Konflikte, die sich aus der Affäre und Pattys heimlichen Gefühlen für Richard ergeben, sind danach das große Thema von Freedom und nebenbei noch ALLE ANDEREN DINGE, die Freiheit als Stichwort oder Lebensmaxime im Post-9/11-Amerika auch nur streifen. Die daraus notwendigerweise entstehende Oberflächlichkeit, die sich auch in der sprachlichen Trivialität niederschlägt, sind aber nur Teil des Problems. Weitaus schwerer wiegt nämlich Franzens Genügsamkeit: Konflikte sind bloßes Beiwerk, psychische Störungen dezent gestreute Accessoires; nichts scheint Franzen dauerhaft zu interessieren, alles bleibt Aufzählung. Franzen hätte gut daran getan, einen x-beliebigen Schreibratgeber aufzuschlagen: Der Terminus "Show, don't tell" gilt halt auch und vielleicht sogar gerade für die Profis.

Franzens Erzählweise wirkt dann auch eher wie angestrengte Fleißarbeit: Häkchen für political incorrectness, Häkchen für Klimawandel, Häkchen für zweifelhafte SchönheitsOPs... Franzens Hommage an den Zeitgeist gipfelt in einer zweiseitigen, sich betont lässig gebenden Beschreibung eines Bright-Eyes Konzert (mit obligatorischem Kniefall vor Conor Oberst). Muss das sein? Derartiges Pseudo-Kennertum wirkt arg jedenfalls arg befremdlich und qualitativ mittelmäßig bis minderwertig. Gleiches gilt auch für die Figuren - Franzens Interesse gilt einzig einem grünen, demokratischen, unangepassten und emanzipierten Lifestyle, bei dem die fehlende Sojamilch im Kaffee eine vorgestrige Todessünde darstellt. Es scheint mitunter, als wolle Franzen bewusst ein politisches Programm bewerben. Kein Wunder, dass Freedom unter Oprah Winfreys Buchempfehlungen landete.

Ausgerechnet die von Franzen zum erbärmlichen Leben erweckte Rockstarkarikatur Richard Katz darf sich dann zur nicht existierenden Romansubstanz (von) Freedom äußern: im Interview mit einem pubertierenden Fan bekennt Richard die eigene Mittelmäßigkeit und pseudokritische Lebensart, die sich nicht nur Grammygewinner, sondern auch Durchschnittsbürger allzu gern aufs T-Shirt drucken, natürlich ohne Konsequenzen zu ziehen oder wirklich politisch und gesellschaftlich aktiv zu werden. Die Wut und der Zynismus, die Franzen ganz meisterlich in Richards Stimme legt, vermitteln eine Ahnung von dem, was Freedom vielleicht hätte werden können und seine Korrekturen aus dem Jahr 2001 immer noch sind: ein schonungsloses, oft zynisches Familienportrait, das seine Protagonisten bis auf die letzte Pore entblößt und durch diese Detailtreue auch der Gesellschaft den Spiegel vorhält. Und das ganz ohne Verweise auf Zeitgeist.

Montag, 7. Februar 2011

And the Oscar goes to the terribly dull ... (insert virtually any 2011 nominated film here)

Was haben "The Social Network" und "Black Swan" gemeinsam? Richtig, beide sind für fünf und mehr Oscars nominiert. Eine weitere Gemeinsamkeit: Much Ado About Nothing. Ich will ja wirklich mal wieder was gut finden, aber bei derartig flachen Dialogen, so übertrieben vorsichtig angekratzter Oberfläche und äußerst mittelmäßigen Schauspielkünsten fällt Lachen schwer und Enthusiasmus wird unmöglich. Was ist bloß los mit dem Mainstreamkino, dass es nicht mal mehr gute Geschichten erzählen kann? Es bleibt zu hoffen, dass "The King's Speech" abräumt. Bei aller Irritation über das (traditionell-wertorientierte) Monarchie-Setting des Films stimmt hier alles: die wunderbaren SchauspielerInnen, die Story und der süffisante, britische Humor:
---> http://www.imdb.com/title/tt1504320/quotes?qt1399688

Donnerstag, 13. Januar 2011

Wie wär's mal mit Gefühl - Part II

Das soll also der FeelgoodFilm des Jahres 2010 gewesen sein? Eine Art alternativer Familienfilm für die ganze Familie und auch für alle anderen? Vielleicht ist das ja grad das Problem von "The Kids Are All Right" - dieser Anspruch der Inklusion, diese Kuscheligkeit, bei der jeder mal im Nacken gekrault wird. Funktioniert für fast alle. Und doch wundere ich mich: Die Story is fürchterlich unoriginell; bei dem lesbischen Ehepaar gibt es eine klassische Rollenverteilung mit Butch-Klischeelesbe; Männer fungieren nur als Samenspender, Beziehungszerstörer, Verhaltensgestörte und haben nur einen menschlichen Wert, wenn sie von zwei Lesben großgezogen werden... Im Endeffekt ist hier nicht mehr zu sehen, als ein konservatives, kleines Filmchen, in dem der ach-so-heilige Ort der Familie verteidigt und zugemauert wird. Nur halt auf lesbisch. Westward ho!

Wie wär's mal mit Gefühl - Part I

Ein Dreieck wird ganz klassisch durch drei Punkte definiert, die nicht auf einer Geraden liegen. Die literarische und filmische Dreieckskonstellation entspricht im Wesentlichen der geometrischen Definition: Auch sie wird normalerweise durch drei Handlungsfiguren definiert - und nichts an ihr ist einfach, geschweige denn gerade; dafür gibts Dreierdynamik ohne Ende, ob Drama oder Komödie. Es sei denn, ein Tom Tykwer versucht sich daran. Da kann ein Dreieck schon mal rund werden. Oder schlicht und einfach formlos.
Dabei stimmen die geometrischen Bausteine in Tykwers
"Drei": großartige Schauspieler (Sophie Rois, Devid Striesow, Sebastian Schipper) und interessante Koordinaten: Simon und Hanna sind seit Ewigkeiten zusammen und langweilen sich ein bisschen, beide gehen fremd und zwar unwissentlich mit Demselben, nämlich Adam... Und trotzdem: So richtig dreieckig wird das Ganze nie; nie wird der Film wirklich lustig oder wahrhaft traurig, immer lässt er den Tiefgang vermissen. Letzteres ist vor allem der Charakterisierung geschuldet: Die Figuren bleiben hoffnungslos unglaubwürdig und uninteressant, weil sie in ihren überzeichneten Stereotypisierungen förmlich ersticken. Selbst die Erotik - eigentlich eine erwartbare Ingredienz bei einer Dreiecksgeschichte - ist abwesend, ständiger Nacktheit zum Trotz. Stattdessen werden Nebenhandlungsstränge angekaut und dann liegen gelassen, stattdessen jagt ein Filmschnitt den nächsten... Rois&Co werden gedankenlos verheizt in einem Film, der so sehr damit beschäftigt ist, Zeitgeist sein zu wollen, dass er die Kategorien "Figur", "Plot" und "Kohärenz" gänzlich vernachlässigt, ja eigentlich abschafft.
Was dabei entsteht und als Einziges übrig bleibt ist eine völlig künstlich wirkende Werbefilm-Collage (als Werbefilm kann "Drei" auch nicht besonders viel: Ebook, Berliner Szenelocations, Robert Wilson, ein zur Seite geworfenes Bachmann-Buch und Gunther von Hagens - so richtig neu ist das alles nicht) mit pseudopolitischer Grundierung (Islamdebatte meets Diskussionen über Fortpflanzung im Ethikrat meets Genderdiskussion). Vielleicht wäre sogar das noch zu ertragen, wenn ein kleiner Konflikt das hässliche Werbefilm-Collagenbaby in die Luft sprengen würde, aber Tykwer ist irgendwie nicht so auf Konflikt gepolt - kein Konflikt, so weit das Auge reicht. Simons Schock über die eigene Bisexualität hält drei Sätze an, Hannas Schwangerschaft vielleicht eine Kameraeinstellung, dann fliegt schon die ganz Affären auf, Hanna ist eine Minute lang hochschwanger in der Londoner Hippieszene, dann liegen alle drei miteinander nackig im Bett, alles ist heititei. Und Abspann. Das mag das Feuilleton als geradezu revolutionäres Plädoyer für die Emanzipation von (Geschlechter)Kategorien deuten, es bleibt eine aufgesetzte, unpolitische Geste der Beliebigkeit in einem Film, der eigentlich nicht mal selber weiß, was an ihm jetzt eigentlich interessant sein soll. Judith Butler würde müde lächeln.
Und das Dreieck sitzt in der Ecke und weint.

Montag, 12. April 2010

Der große Sündenausverkauf

Janine: 200 Euro Strafe, Hedwig: 600 Euro Strafe und Lina: irgendwas dazwischen. Die seltsamen Statusmeldungen auf Facebook und Studivz lösen große Verwunderung aus. "Ist das dein neuer Bafögsatz?" will jemand wissen; "Brauchst du einen Anwalt?" fragt jemand anderes besorgt. Nein, warum plötzlich alle - und ausschließlich Frauen - eine Strafe zahlen müssen, das versteht Mann dann doch nicht. Google hilft; hier der dementsprechende Link dazu - es versteht sich von selbst, dass der dort angegebene Test vielleicht den jeweiligen PersonInnen anders vorlag:
http://www.gutefrage.net/frage/facebook-strafe

Hierbei handelt es sich um ein Spiel, bei dem Frau ihre Sünden addiert, aber der verdutzten Umwelt nur die Endsumme mitteilt. Mehrwert des Spieles: Frau soll sich amüsieren und außerdem ein Band der Solidarität zu ihren Schwestern spannen, indem sie die Männerwelt über die Herkunft der Summe im Unklaren lässt.

Hier ein paar der Sünden, die mit einem Geldwert gleich gesetzt werden können:
5. Sex mit 1 FaceBook-Freund 25€
9. Hast mit einem Ausländer geschlafen 20€
19.Du hast ihn mit seinem besten Freund betrogen 40€
25.Pornofilm/Pornofoto von Dir 15€

Das Gesamtkonzept des Tests erscheint mir aber - entgegen der Intention - weder lustig noch solidarisch. Da ist einmal das Wort Sünde, dass bei mir sämtliche Nackenhaare gen Himmel stehen lässt... Hat irgendwer wieder das Mittelalter eingeläutet und ich habe es verpasst?! Ist Sex an sich wieder ein neues Tabu geworden und bestrafen wir jetzt wieder Sünde und Perversion?

Auch die restliche Rhetorik des Threads lässt mich stutzen: Womit soll hier bitte Solidarität erzeugt werden? Durch gegen sich selbst gerichteten Sexismus? Den trägt der Test nämlich offen zur Schau, genau wie Rassismus und Homophobie - wird doch Oralsex nur mit 10 Euro geahndet, Sex mit einem Ausländer hingegen mit 20 Euro und natürlich kostet auch die Sünde des gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr einige Öcken mehr, als es das Blasen während der Autofahrt tut.

Und die vermeintlichen Kausalketten, die manche aus der Summe ihrer Sünden zu konstruieren scheinen, muten auch seltsam an. Sie lassen sich etwa so zusammenfassen: Dein Sündenregister läuft fast über? Herzlichen Glückwunsch, du bist eine moderne, selbstbewusste Frau, die ganz offen mit ihrer Sexualität umgeht. Wie? Das sollen all deine Sünden gewesen sein? Glaubst du nicht, dass du ein wenig langweilig und zugeknöpft bist? Sex is fun, go out and do it already!

Es ist traurig, was für Selbstbilder hier konstruiert werden. Selbstbilder, die sich scheinbar in einer Zahl, nein, einem Geldwert erschöpfen. Als bräuchte es ein dementsprechendes Preisetikett, um ein großes Wohlgefühl herzustellen; als bräuchte es viel Sex, um ein respektables Fremdbild zu erzeugen.

Dass sich auch heute noch genügend Frauen auf ihre Sexualität reduzieren lassen - oder, wie in diesem Fall, sich selbst darauf reduzieren - ist wohl die deprimierendste Erkenntnis, die sich aus dem Test gewinnen lässt. Dabei sollte Sex nie die Identität und das Selbstwertgefühl einer Person bestimmen oder gar als Ersatz für beide fungieren.

Seit einiger Zeit wünschen sich einige Facebook-NutzerInnen einen neue Funktion, die es einem ermöglicht, auf die vielen Statusmeldungen, die vielleicht auch solche Testergebnisse enthalten, zu reagieren. Die böte die richtige Antwort auf die scheinbar immer noch vielen auf den Herzen brennende Frage: Willst du wissen, mit wie vielen Leuten ich geschlafen habe? - und dann könnte man entspannt antworten: "Nee, nicht wirklich" und dazu den folgenden Button anklicken:
COULDN'T CARE LESS.

Montag, 15. Februar 2010

Der kurze schwarze Blick

Vor Beginn des Films fährt er noch kurz mit der Fingerkuppe über ein Fassbinderbüchlein, fasst sich ins graue, gepflegte Haar und rückt sich anschließend die Brille zurecht. Er ist der perfekte Berlinale-Besucher mit Cord Jacket und ohne aufgeregt wippendes Bein.

Das Licht geht aus.

'L'Indigène D'Eurasie" (nicht ganz falsch, aber doch den Kern des Films verfehlend als "Eastern Drift" übersetzt) nimmt seinen Anfang. Die monotone Erzählstimme aus dem Off, die sich erst wieder am Schluss einschalten wird, und die dröge aneinander klatschenden Wellen sind tongebend: "Vielleicht gibt es diese Geschichte", scheint uns ein behäbig dahin gleitendes Schiff zu sagen, "aber ich könnte auch eine andere erzählen."

Die Figuren nämlich, die sich immer nur kurz in einem anderen nackten Körper vergraben, und dann wieder fliehen, gen Westen, gen Osten, den Geliebten nach - doch allesamt in die Dunkelheit, sie sind nur Symbolträger einer Gesellschaft, in der die Anhaltspunkte und Sicherheiten abhanden gekommen sind. Deswegen verzichtet der Regisseur Sharunas Bartas auf eine genaue Handlungsführung, verlässt sich auf kurze Momentaufnahmen und schafft so ein Mosaik der Heimatlosigkeit, dem alle zu entkommen versuchen. Paris, Litauen und Moskau sind die Schauplätze dieser Fluchtversuche, die schon vorab zum Scheitern verurteilt zu sein scheinen. Zu schwermütig ist Gena, der Drogendealer, der nur noch einen letzten Deal plant; zu illoyal seine Partner; zu verzweifelt seine beiden schönen Freundinnen. Und so wird der Wunsch nach einem anderen, besseren Leben unausweichlich zum blutigen, aussichtslosen Alptraum; eine Spirale aus schlechten Entscheidungen, die der Antiheld des Films so emotionslos und resigniert hinnimmt wie dann am Schluss sein eigenes Ende.

Irgendwann in der Mitte des Films, als die russische Freundin Gefahr läuft, von zwei betrunkenen Kerlen belästigt zu werden, platzt dem perfekten Berlinale-Besucher neben mir der plötzlich der Kragen und er flüstert: "Die sind ja noch schlimmer als die Türken" etwas lauter, als beabsichtigt. Dass ist jetzt also auch Berlinale, denk ich mir. Der Normalo, der nur aus Prinzip nicht NPD wählen würde, schiebt halt seinen widerlichen Arsch in die gleichen Sessel wie Di Caprio (Fresse) und Dieter Kosslick. Jetzt schwafelt er mit fauligem Atem etwas von "Gegen die Wand" - er hat bestimmt für jedes überholte Klischee nen Film parat; vielleicht sein einziger Grund, Cineast zu spielen: die Untermauerung einer Weltanschauung, für nur 7 Euro.


Vor mir auf der Leinwand eine Panoramaaufnahme von Paris, dann eine von Moskau und schließlich eine von Litauen - sie wirken wie die Anfänge eines neuen und immer gleichen Kapitels, ein einziges Welt - und gleichzeitig Stimmungsbild - groß, dreckig, gefräßig. Auch Berlin ließe sich problemlos einreihen, denke ich, aus dem Kino in die Kälte fallend. Auch hier könnten Bartas' Figuren - L'Indigènes D'Eurasie: die Ureinwohner zweier Kontinente, überall zu finden und nirgendwo daheim - umherirren. Man würde sie nicht erkennen - vielleicht, weil man ihnen selbst schon zu sehr ähnelt. Der Moloch kriegt uns alle.
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