<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061</id><updated>2011-09-20T17:14:02.519+02:00</updated><category term='Enjoy This'/><category term='HATE THIS'/><category term='DO NOT READ THIS'/><category term='WATCH THIS'/><category term='DO NOT WATCH THIS'/><category term='BETTER BELIEVE THIS'/><category term='READ THIS'/><title type='text'>EmkaSays</title><subtitle type='html'>some-thing, no-thing, things</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>17</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-6926809283538102946</id><published>2011-04-14T11:57:00.006+02:00</published><updated>2011-04-17T23:04:55.799+02:00</updated><title type='text'>Überraschung: das Ipad gibt es wirklich</title><content type='html'>Klar, dass Iphone und Ipad irgendwann kommen würden. War ja klar. Aber das es Leute gibt, die zu viel Geld haben, und sich die Dinger leisten, quasi en masse, ist doch überraschend. Sie fallen vor allem dort auf, wo sich die Blogosphäre trifft, um ein wenig Nabelschau zu betreiben oder auch Selbstreflektion, um sich zu vernetzen und noch viel verbloggter zu werden. Oder einfach auf Kongressen jeder Art. Menschen treffen nicht länger Menschen, Netzwerke treffen Netzwerke oder auch Ipad trifft Ipad. "Hallo" - "Hallo" - "Ich muss gleich an den Strom" "Du, ich auch, aber wir müssen uns mal austauschen, dass ist doch wichtig" " Ja, ok, dann fang mal an" "Ich hab ne neue Lederhülle, manchmal kneift sie, so, wie es neue Sachen gelegentlich tun, aber ansonsten ist sie echt schick" "Ich bin verschmiert, weil meine Besitzerin unter Informations-ADS leidet" "Manchmal hab ich als als Ipad so das Gefühl, dass ich nur ne schickere Version des gelangweilten Nasebohrens bin." (Konversationsabbruch aufgrund von Akkutod)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-6926809283538102946?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/6926809283538102946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/04/uberraschung-das-ipad-gibt-es-wirklich.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/6926809283538102946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/6926809283538102946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/04/uberraschung-das-ipad-gibt-es-wirklich.html' title='Überraschung: das Ipad gibt es wirklich'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-9124481570247326805</id><published>2011-04-10T14:51:00.005+02:00</published><updated>2011-04-13T19:33:25.272+02:00</updated><title type='text'>Ganz schön hipsteresk</title><content type='html'>Is noch gar nicht lange her, da hab ich den Hipster für ne ziemlich coole Sau gehalten. Da kannte ich ihn aber auch noch nicht. Ich kannte nur seinen Wirt, oder eher: sein Nest. Kneipen mit Tapetenresten und Leimspuren aus den 60ern an den Wänden, mit Möbeln im UnSchick, aus verschiedenen Jahrzehnten wahllos zusammengewürfelt. Und dazu billiges Bier. Abhängen konnte man da, unbeobachtet. Ab und zu wollte eine Laufsteg spielen, verfing sich dann aber mit ihren Boots in den unregelmäßigen Bodenlöchern und stolperte zuckersüß. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Damals - so konstruiert es die Erinnerung idealisierend - gab es nur drei, vier Hipsterkneipen in Neukölln, und sonst einen großen Haufen Döner- und Gemüseläden. Die Leute sahen alternativ aus, weil Neukölln tatsächlich eine Alternative zum gentrifizierten, überrannten Friedrichshain geworden war. Die Kneipen im reduzierten HabeNichtsStyle entstanden dann neben einer beliebigen Hertha-Fan-Kneipe und waren meistens ziemlich leer. Dort wehte der Charme des Mittellosen, Unfertigen, des Spontanen, der "Wir-stellen-jetzt-Holzkisten-nebeneinander-und-tun-so-als-wär-das-ein-Schloss"- Attitüde. Unauthentisch war das natürlich schon damals. Der normale Hipster -damals noch eine vereinzelte Freakerscheinung - war natürlich nicht mittellos, sondern stolzer MacBook-Besitzer, natürlich nicht unfertig, sondern mit konkretem Plan "was mit Medien in Berlin zu machen", aber vielleicht doch auch in einem 08/15-Unternehmen tagtäglich die eigene Seele zu Grabe zu tragen. Und weil der Hipster nichts so sehr fürchtet, wie das Außenseitertum, hat er sich mit seinesgleichen zusammengerottet und ist jetzt total wichtig. Praktisch hauptberuflich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Zeitschrift &lt;a href="http://www.opak-magazin.de/"&gt;Opak&lt;/a&gt; - szenig, und trotzdem immens lesenswert - hat sich dem Untergrund und den Hipstern zugewendet, offenherzig und schnoddrig, so dass beim Lesen tatsächliche Hipsterwesen von den Seiten aufzuerstehen und über die neueste Indie-Band zu schwadronieren scheinen, nur um sich dann aus den eigenen vier Wänden zu verziehen, unter dem Vorwand, eine absolut andere, alternative und neue Art von Party besuchen zu müssen (natürlich schiebt sich das Hipsterwesen fortwährend die Brille den Nasenrücken rauf, weil die so riesig ist, dass selbst ein Riese Gullivers Probleme hätte, sie korrekt im Gesicht zu halten), dann ist es endlich weg.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Opak entlarvt diesen vermeintlichen Geist des Anderen, als ein sich immer wieder neu inszenierendes, letztendlich immer gleiches Gesicht des Pop, des Mainstream, der Normalität, der Entpolitisierung. Großartig und zeitnah, so dass ich der Berliner Szene nach meinem Rückzug nicht haltlos und ratlos ausgeliefert bin. Gestern treffe ich mich mit alten Neuköllner Freunden (seit unglaublichen 8 Jahren im Bezirk) und die Hipster drängeln in wichtigen Gesprächszirkeln von der Kneipe bis zum Bordstein, so dass man sich gewaltsam durchpressen muss durch die individuelle Uniformierung, geradezu in bürgerlicher "Entschuldigung, kann ich mal"-Manier und diesem unentspannten Lächeln, das man sich sonst  Bahnkontrolleuren vorbehält. Dank Opak weiß ich jetzt, das ich mich nicht nur aufgrund akuter Outness ausgeschlossen fühle, sondern auch, weil das Hipsterwesen nach politischer und kultureller Verwesung riecht. Das beruhigt mich. Innerlich sing ich dann ein bisschen Beatles, obwohl die auch scheiße waren. So im Style "Wedding, nun bist du dran": Take a sad song and make it better.&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-9124481570247326805?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/9124481570247326805/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/04/ganz-schon-hipsteresk.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/9124481570247326805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/9124481570247326805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/04/ganz-schon-hipsteresk.html' title='Ganz schön hipsteresk'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-6411551483762359640</id><published>2011-03-27T16:50:00.009+02:00</published><updated>2011-03-29T16:03:00.063+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Enjoy This'/><title type='text'>Bohemian raptures - Robert Mapplethorpe</title><content type='html'>Die Assoziationskette beendet den Gedanken und schließt die Kategorienschublade effektiv. Helmut Newton: Model und High-Society; Annie Leibovitz: Susan Sontag, Demi Moore nackt&amp;amp;schwanger; Cartier-Bresson: Magnum zwischen Sozialkritik und Sozialästhetik - selten sprengen Ausstellungen und Retrospektiven die eigene Horizontlinie und die Erfahrung geht mit der eigenen Erwartung letztendlich doch konform. &lt;a href="http://www.co-berlin.info/"&gt;C/O-Gallery&lt;/a&gt;, Berlin und der Name Robert Mapplethorpe - Assoziationskette : S/M, Narzissmus, Patti Smith, New Yorker Bohème, Penis, Penis, Penis. Letzterer als Stillleben, als absurdes Objekt&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves/&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:donotpromoteqf/&gt;   &lt;w:lidthemeother&gt;DE&lt;/w:LidThemeOther&gt;   &lt;w:lidthemeasian&gt;X-NONE&lt;/w:LidThemeAsian&gt;   &lt;w:lidthemecomplexscript&gt;X-NONE&lt;/w:LidThemeComplexScript&gt; 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Auf jeden Fall Penis.&lt;div&gt;Den gibt es dann natürlich auch im Übermaß. Auch das erwartete Bondage-Foto, auf dem sich Mapplethorpe mit aggressivem Blick über die Schulter vergewissert, dass der Betrachter der rektalen Einführung einer Reitgerte auch ganz sicher gewahr wird. Nun ja. Wichtig für die Zeit, aber so richtig hats mich nie vom Hocker gehauen - einzig die Patti Smith Portraits fand ich immer sehr ansprechend.&lt;br /&gt;Dann der Schock: ein Raum voller Polaroids, die Mapplethorpe am Anfang seiner Karriere als fotografisches Medium einsetzte. Damals war es paradoxerweise die Armut, die Perfektionismus gebar: Selbst Polaroids waren eine horrende Ausgabe, so dass jedes Foto sitzen musste. Und das tut es. Fast kein Foto wirkt zufällig oder gar "nebenbei". Der Mythos Polaroid, der ja durch Worte wie Unmittelbarkeit, Momentaufnahme, Spontaneität und Authentizität geprägt wurde, wird hier ad absurdum geführt. Jedes Foto ist aufs Penibelste ausgeleuchtet und gestellt; die entstehenden Tiefen im Bild sind meisterlich - der unsichere Blick des Fotomodells gerät zur genauen Charakterstudie, die Selbstportraits zu fein gezeichneten, entrückten Dramen. Hier zeigt sich deutlicher als bei den gerahmten, nackten Schönen (Penissen), was Mapplethorpe an Feingefühl und ästhetischem Know-How so mitbrachte. Kein Fetisch-Fotograf, sondern ein Meister des großen Schauspiels. Grandios.&lt;br /&gt;Neben mir stolpert die Indie-Baggage, die der C/O Gallery ihren alternativen Ruf einbringt, auf die Genitalien zu, kichernd.  Ein kleiner Laufsteg wabbert durch die Räume, Nickelbrillen und Blahniks, Tolle und geföhnter Pony. Ich wackele ihnen hinterher, durch die Räume mit dreckigen Betonböden und unverputzten Wänden und denke kurz, dass das Ambiente der C/O Gallery der New Yorker Künstler - und Atelierszene, die in Mapplethorpes Polaroids immer hintergründig hindurchschimmert, doch fast schon gleichkommt. Mapplethorpe hits home, oder so. Als dann Louise Bourgeois mit ihrer Penisskulptur "&lt;a href="http://elodiecolin.com/wp-content/uploads/2010/07/artbite-a215-louise_bourgeois_et_fillette-49eef.jpg"&gt;Filette&lt;/a&gt;" unterm Arm die BetrachterIn frech angrinst, bin ich mir sicher, dass Mapplethorpe oft in der falschen Schublade landet und die Assoziationskette als Mittel der schnellen Kategorisierung auf den Müll gehört. Ich beschließe ihre sofortige mentale Zerschrottung. Zumindest bis zur nächsten Ausstellung. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-6411551483762359640?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/6411551483762359640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/03/bohemian-raptures-robert-mapplethorpe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/6411551483762359640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/6411551483762359640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/03/bohemian-raptures-robert-mapplethorpe.html' title='Bohemian raptures - Robert Mapplethorpe'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-7472592183465187984</id><published>2011-02-28T05:30:00.002+01:00</published><updated>2011-02-28T05:40:38.765+01:00</updated><title type='text'>Und das Ende vom Lied -  Ist vielleicht Schlafen doch besser?</title><content type='html'>My oh my. Natalie Portman hat den Oscar für ihren hervorragenden Babybauch und ihre baldige Mutterrolle bekommen. Großartig. Jetzt brauch sie nur noch anfangen, in relevanten Filmen mitzuspielen. Oder Jennifer Lawrence kriegt einfach noch irgendwann nen Oscar. Dann guck ich die Chose wieder.  Ach, ein Lichtblick, nicht nur Colin kriegt noch einen - "The King's Speech" kriegt den Oscar für den besten Film und straft die fürchterlich belanglose Veranstaltung mit ihrer SocialNetwork-Mentalität und ihrem fantasielosen MusicVideo-Charme gnadenlos ab. Wenn jetzt noch Anne Hathaway versehentlich an ihrem eigenen Grinsen erstickt, war es dann doch noch irgendwie ne schöne Nacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-7472592183465187984?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/7472592183465187984/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/und-das-ende-vom-lied-ist-vielleicht.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/7472592183465187984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/7472592183465187984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/und-das-ende-vom-lied-ist-vielleicht.html' title='Und das Ende vom Lied -  Ist vielleicht Schlafen doch besser?'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-245166889765739240</id><published>2011-02-28T04:27:00.002+01:00</published><updated>2011-02-28T04:31:51.732+01:00</updated><title type='text'>Ein neues Tief tut sich auf</title><content type='html'>Standing Ovations für eine weitere Anmoderation und es ist niemand Geringeres aaaals Billy Crystal. Die Inkarnation eines glucksenden Lachens, die Geburt des Humors - ähhh: nicht. Ein weiteres Indiz für die knochentrockene, blutleere Veranstaltung, der ich inzwischen kleinäugig beiwohne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-245166889765739240?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/245166889765739240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/ein-neues-tief-tut-sich-auf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/245166889765739240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/245166889765739240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/ein-neues-tief-tut-sich-auf.html' title='Ein neues Tief tut sich auf'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-8137571277797814866</id><published>2011-02-28T03:39:00.003+01:00</published><updated>2011-02-28T03:50:09.369+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Oh mei, ist das lahm. War es ja schon immer, aber es hatte Stil. Dreßig Sekunden ist James Franco mal ganz Frau, ganz Drag und es ist einfach unfassbar öde. Vielleicht lässt sich ja die diesjährige  Preisverleihung doch daran messen, dass ein Oscarfavorit musikalisch von Trent Reznor untermalt wurde - Nine Inch Nails zum Kuscheln und Ganz-Fest-In-Den-Arm nehmen, da hört halt dann doch die Welt auf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-8137571277797814866?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/8137571277797814866/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/oh-mei-ist-das-lahm.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/8137571277797814866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/8137571277797814866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/oh-mei-ist-das-lahm.html' title=''/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-7219826356016493110</id><published>2011-02-28T03:35:00.003+01:00</published><updated>2011-02-28T03:39:41.937+01:00</updated><title type='text'>Philosophieren übers Gewinnen</title><content type='html'>Tränen: Mitnichten ist das Geheule auf der Bühne eine Art emotionale Reaktion oder Überforderung - vielmehr ist sie die Sprachlosigkeit, die Ermangelung intelligenter Worte. Namen vergessen: kein Schock, sondern vielmehr ein wahrhafter Moment des geadelten Narzissmus, der endlich mal ganz mit sich allein ist. Vergiss die alberne Ehefrau!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-7219826356016493110?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/7219826356016493110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/philosophieren-ubers-gewinnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/7219826356016493110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/7219826356016493110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/philosophieren-ubers-gewinnen.html' title='Philosophieren übers Gewinnen'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-2571467289849608785</id><published>2011-02-28T02:40:00.002+01:00</published><updated>2011-02-28T02:47:05.183+01:00</updated><title type='text'>The Oscars begin...</title><content type='html'>und die Moderatoren sind... heut nicht so lustig... allen machen auf sentimental und "die guten alten Zeiten" - und stellen ihre beleibten Verwandten im Publikum bloß...ähh vor. Anne Hathaway und James Franco sind halt beide nun noch nicht - nun ja - sagen wir: ohne Ende aufgefallen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-2571467289849608785?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/2571467289849608785/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/oscars-begin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/2571467289849608785'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/2571467289849608785'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/oscars-begin.html' title='The Oscars begin...'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-1924890679945845501</id><published>2011-02-20T13:59:00.015+01:00</published><updated>2011-02-23T15:49:20.429+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DO NOT READ THIS'/><title type='text'>Welche Freiheit denn bloß?                                              Über Franzen und Sojamilch</title><content type='html'>Vielleicht ist die Soziologie schuld. Oder vielleicht eher der Konstruktivismus. In jedem Fall aber die Überzeugung, dass sich Identität oder Charakter nur im Hinblick auf die sie/ihn konstituierenden sozialen Momente beschreiben und erzählen lassen. Anders lässt sich Jonathan Franzens Motivation, seinen neuen Roman &lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0); font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Freedom&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;zu verfassen, kaum erklären. Anders als in vielen - vor allem anglo-amerikanischen, aber auch den deutschen - Medien gehypt, handelt es sich hier nicht um eine große Erzählung in amerikanischer Tradition, angelehnt an - man höre und staune - Tolstoys "Krieg und Frieden", sondern um einen Roman, der alles (erzählen) will und sich dabei in einer Endlosschleife von Banalitäten und Oberflächlichkeiten verfängt. Obwohl &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Freedom&lt;/span&gt; vorgibt, sich mit einer Familiengeschichte auseinander setzen zu wollen, möchte er doch in erster Linie LIVE sein und vor allem REAL. Und dafür ist ihm jede Referenz auf den zeitgenössischen Film-, Musik- und Politikgeschmack Recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zentrum des Romans steht die 20 Jahre währende Ehe von Patty und 'Walter Berglund, deren Höhen und Tiefen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. B.B. Myers' grandiose &lt;a href="http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2010/10/smaller-than-life/8212/1/"&gt;Rezension&lt;/a&gt; in "The Atlantic" mokiert sich vor allem über die Durchschnittstypen und -protagonisten, die den Plot bleischwer, grauöd erscheinen lassen: Patty, die sich selbst schon für langweilig hält und dann den "soliden" und "netten" Walter heiratet, während sie eigentlich Gefühle für dessen besten Freund und "unzuverlässigen" Musiker Richard hegt und mit ihm dann in späteren Jahren eine Affäre anfängt...Die (vor allem inneren) Konflikte, die sich aus der Affäre und Pattys heimlichen Gefühlen für Richard ergeben, sind danach das große Thema von &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0); font-style: italic;"&gt;Freedom&lt;/span&gt; und nebenbei noch ALLE ANDEREN DINGE, die Freiheit als Stichwort oder Lebensmaxime im Post-9/11-Amerika auch nur streifen. Die daraus notwendigerweise entstehende Oberflächlichkeit, die sich auch in der sprachlichen Trivialität niederschlägt, sind aber nur Teil des Problems. Weitaus schwerer wiegt nämlich Franzens Genügsamkeit: Konflikte sind bloßes Beiwerk, psychische Störungen dezent gestreute Accessoires; nichts scheint Franzen dauerhaft zu interessieren, alles bleibt Aufzählung. Franzen hätte gut daran getan, einen x-beliebigen Schreibratgeber aufzuschlagen: Der Terminus "Show, don't tell" gilt halt auch und vielleicht sogar gerade für die Profis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Franzens Erzählweise wirkt dann auch eher wie angestrengte Fleißarbeit: Häkchen für political incorrectness, Häkchen für Klimawandel, Häkchen für zweifelhafte SchönheitsOPs... Franzens Hommage an den Zeitgeist gipfelt in einer zweiseitigen, sich betont lässig gebenden Beschreibung eines Bright-Eyes Konzert (mit obligatorischem Kniefall vor Conor Oberst). Muss das sein? Derartiges Pseudo-Kennertum wirkt arg jedenfalls arg befremdlich und qualitativ mittelmäßig bis minderwertig.  Gleiches gilt auch für die Figuren - Franzens Interesse gilt einzig einem grünen, demokratischen, unangepassten und emanzipierten Lifestyle, bei dem die fehlende Sojamilch im Kaffee eine vorgestrige Todessünde darstellt. Es scheint mitunter, als wolle Franzen bewusst ein politisches Programm bewerben. Kein Wunder, dass &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Freedom&lt;/span&gt; unter Oprah Winfreys Buchempfehlungen landete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgerechnet die von Franzen zum erbärmlichen Leben erweckte Rockstarkarikatur Richard Katz darf sich dann zur nicht existierenden Romansubstanz (von) &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Freedom&lt;/span&gt; äußern: im Interview mit einem pubertierenden Fan bekennt Richard die eigene Mittelmäßigkeit und pseudokritische Lebensart, die sich nicht nur Grammygewinner, sondern auch Durchschnittsbürger allzu gern aufs T-Shirt drucken, natürlich ohne Konsequenzen zu ziehen oder wirklich politisch und gesellschaftlich aktiv zu werden. Die Wut und der Zynismus, die Franzen ganz meisterlich in Richards Stimme legt, vermitteln eine Ahnung von dem, was &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Freedom&lt;/span&gt; vielleicht hätte werden können und seine &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Korrekturen&lt;/span&gt; aus dem Jahr 2001 immer noch sind: ein schonungsloses, oft zynisches Familienportrait, das seine Protagonisten bis auf die letzte Pore entblößt und durch diese Detailtreue auch der Gesellschaft den Spiegel vorhält. Und das ganz ohne Verweise auf Zeitgeist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-1924890679945845501?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/1924890679945845501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/welche-freiheit-denn-blo-uber-franzen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/1924890679945845501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/1924890679945845501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/welche-freiheit-denn-blo-uber-franzen.html' title='Welche Freiheit denn bloß?                                              Über Franzen und Sojamilch'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-2100807195324636238</id><published>2011-02-07T18:57:00.011+01:00</published><updated>2011-02-07T19:30:40.946+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='WATCH THIS'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DO NOT WATCH THIS'/><title type='text'>And the Oscar goes to the terribly dull ...         (insert virtually any 2011 nominated film here)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was haben "The Social Network" und "Black Swan" gemeinsam? Richtig, beide sind für fünf und mehr Oscars nominiert. Eine weitere Gemeinsamkeit: Much Ado About Nothing. Ich will ja wirklich mal wieder was gut finden, aber bei derartig flachen Dialogen, so übertrieben vorsichtig angekratzter Oberfläche und äußerst mittelmäßigen Schauspielkünsten fällt Lachen schwer und Enthusiasmus wird unmöglich. Was ist bloß los mit dem Mainstreamkino, dass es nicht mal mehr gute Geschichten erzählen kann? Es bleibt zu hoffen, dass "&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);"&gt;The King's Speech&lt;/span&gt;" abräumt. Bei aller Irritation über das (traditionell-wertorientierte) Monarchie-Setting des Films stimmt hier alles: die wunderbaren SchauspielerInnen, die Story und der süffisante, britische Humor:&lt;br /&gt;---&gt; &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1504320/quotes?qt1399688"&gt;http://www.imdb.com/title/tt1504320/quotes?qt1399688&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-2100807195324636238?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/2100807195324636238/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/and-oscar-goes-to-terribly-dull-insert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/2100807195324636238'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/2100807195324636238'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/02/and-oscar-goes-to-terribly-dull-insert.html' title='And the Oscar goes to the terribly dull ...         (insert virtually any 2011 nominated film here)'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-4973172165769705419</id><published>2011-01-13T22:38:00.005+01:00</published><updated>2011-01-13T23:41:36.809+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DO NOT WATCH THIS'/><title type='text'>Wie wär's mal mit Gefühl - Part II</title><content type='html'>Das soll also der FeelgoodFilm des Jahres 2010 gewesen sein? Eine Art alternativer Familienfilm für die ganze Familie und auch für alle anderen? Vielleicht ist das ja grad das Problem von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0842926/"&gt;"The Kids Are All Right"&lt;/a&gt; - dieser Anspruch der Inklusion, diese Kuscheligkeit, bei der jeder mal im Nacken gekrault wird. Funktioniert für fast alle. Und doch wundere ich mich: Die Story is fürchterlich unoriginell; bei dem lesbischen Ehepaar gibt es eine klassische Rollenverteilung mit Butch-Klischeelesbe; Männer fungieren nur als Samenspender, Beziehungszerstörer, Verhaltensgestörte und haben nur einen menschlichen Wert, wenn sie von zwei Lesben großgezogen werden... Im Endeffekt ist hier nicht mehr zu sehen, als ein konservatives, kleines Filmchen, in dem der ach-so-heilige Ort der Familie verteidigt und zugemauert wird. Nur halt auf lesbisch. Westward ho!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-4973172165769705419?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/4973172165769705419/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/01/wie-wars-mal-mit-gefuhl-part-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/4973172165769705419'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/4973172165769705419'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/01/wie-wars-mal-mit-gefuhl-part-ii.html' title='Wie wär&apos;s mal mit Gefühl - Part II'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-9212341356556291142</id><published>2011-01-13T09:52:00.014+01:00</published><updated>2011-09-20T17:14:02.626+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DO NOT WATCH THIS'/><title type='text'>Wie wär's mal mit Gefühl - Part I</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ein Dreieck wird ganz klassisch durch drei Punkte definiert, die nicht auf einer Geraden liegen. Die literarische und filmische Dreieckskonstellation entspricht im Wesentlichen der geometrischen Definition: Auch sie wird normalerweise durch drei Handlungsfiguren definiert - und nichts an ihr ist einfach, geschweige denn gerade; dafür gibts Dreierdynamik ohne Ende, ob Drama oder Komödie. Es sei denn, ein Tom Tykwer versucht sich daran.  Da kann ein Dreieck schon mal rund werden. Oder schlicht und einfach formlos.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;Dabei stimmen die geometrischen Bausteine in Tykwers &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;"&gt;"Drei"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;: großartige Schauspieler (Sophie Rois, Devid Striesow, Sebastian Schipper) und interessante Koordinaten: Simon und Hanna sind seit Ewigkeiten zusammen und langweilen sich ein bisschen, beide gehen fremd und zwar unwissentlich mit Demselben, nämlich Adam...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Und trotzdem: So richtig dreieckig wird das Ganze nie; nie wird der Film wirklich lustig oder wahrhaft traurig, immer lässt er den Tiefgang vermissen. Letzteres ist vor allem der Charakterisierung geschuldet: Die Figuren bleiben hoffnungslos unglaubwürdig und uninteressant, weil sie in ihren überzeichneten Stereotypisierungen förmlich ersticken. Selbst die Erotik - eigentlich eine erwartbare Ingredienz bei einer Dreiecksgeschichte - ist abwesend, ständiger Nacktheit zum Trotz. Stattdessen werden Nebenhandlungsstränge angekaut und dann liegen gelassen, stattdessen jagt ein Filmschnitt den nächsten...  Rois&amp;amp;Co werden gedankenlos verheizt in einem Film, der so sehr damit beschäftigt ist, Zeitgeist sein zu wollen, dass er die Kategorien "Figur", "Plot" und "Kohärenz" gänzlich vernachlässigt, ja eigentlich abschafft.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; Was dabei entsteht und als Einziges übrig bleibt ist eine völlig künstlich wirkende Werbefilm-Collage (als Werbefilm kann "Drei" auch nicht besonders viel: Ebook, Berliner Szenelocations, Robert Wilson, ein zur Seite geworfenes Bachmann-Buch und Gunther von Hagens - so richtig neu ist das alles nicht) mit pseudopolitischer Grundierung (Islamdebatte meets Diskussionen über Fortpflanzung im Ethikrat meets Genderdiskussion).&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Vielleicht wäre sogar das noch zu ertragen, wenn ein kleiner Konflikt das hässliche Werbefilm-Collagenbaby in die Luft sprengen würde, aber Tykwer ist irgendwie nicht so auf Konflikt gepolt - kein Konflikt, so weit das Auge reicht. Simons Schock über die eigene Bisexualität hält drei Sätze an, Hannas Schwangerschaft vielleicht eine Kameraeinstellung, dann fliegt schon die ganz Affären auf, Hanna ist eine Minute lang hochschwanger in der Londoner Hippieszene, dann liegen alle drei miteinander nackig im Bett, alles ist heititei. Und Abspann. Das mag das Feuilleton als geradezu revolutionäres Plädoyer für die Emanzipation von (Geschlechter)Kategorien deuten, es bleibt eine aufgesetzte, unpolitische Geste der Beliebigkeit in einem Film, der eigentlich nicht mal selber weiß, was an ihm jetzt eigentlich interessant sein soll. Judith Butler würde müde lächeln.&lt;br /&gt;Und das Dreieck sitzt in der Ecke und weint.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-9212341356556291142?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/9212341356556291142/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/01/wie-wars-mal-mit-gefuhl-part-i.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/9212341356556291142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/9212341356556291142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2011/01/wie-wars-mal-mit-gefuhl-part-i.html' title='Wie wär&apos;s mal mit Gefühl - Part I'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-6428615847311998502</id><published>2010-04-12T23:01:00.011+02:00</published><updated>2011-02-08T17:26:47.352+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='BETTER BELIEVE THIS'/><title type='text'>Der große Sündenausverkauf</title><content type='html'>Janine: 200 Euro Strafe, Hedwig: 600 Euro Strafe und Lina: irgendwas dazwischen. Die seltsamen Statusmeldungen auf Facebook und Studivz lösen große Verwunderung aus. "Ist das dein neuer Bafögsatz?" will jemand wissen; "Brauchst du einen Anwalt?" fragt jemand anderes besorgt. Nein, warum plötzlich alle - und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ausschließlich&lt;/span&gt; Frauen - eine Strafe zahlen müssen, das versteht Mann dann doch nicht. Google hilft; hier der dementsprechende Link dazu - es versteht sich von selbst, dass der dort angegebene Test vielleicht den jeweiligen PersonInnen anders vorlag:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.gutefrage.net/frage/facebook-strafe"&gt;http://www.gutefrage.net/frage/facebook-strafe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierbei handelt es sich um ein Spiel, bei dem Frau ihre Sünden addiert, aber der verdutzten Umwelt nur die Endsumme mitteilt. Mehrwert des Spieles: Frau soll sich amüsieren und außerdem ein Band der Solidarität zu ihren Schwestern spannen, indem sie die Männerwelt über die Herkunft der Summe im Unklaren lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein paar der Sünden, die mit einem Geldwert gleich gesetzt werden können:&lt;br /&gt;5. Sex mit 1 FaceBook-Freund 25€&lt;br /&gt;9. Hast mit einem Ausländer geschlafen 20€&lt;br /&gt;19.Du hast ihn mit seinem besten Freund betrogen 40€&lt;br /&gt;25.Pornofilm/Pornofoto von Dir 15€&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gesamtkonzept des Tests erscheint mir aber - entgegen der Intention - weder lustig noch solidarisch. Da ist einmal das Wort Sünde, dass bei mir sämtliche Nackenhaare gen Himmel stehen lässt... Hat irgendwer wieder das Mittelalter eingeläutet und ich habe es verpasst?! Ist Sex an sich wieder ein neues Tabu geworden und bestrafen wir jetzt wieder Sünde und Perversion?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die restliche Rhetorik des Threads lässt mich stutzen: Womit soll hier bitte Solidarität erzeugt werden? Durch gegen sich selbst gerichteten Sexismus? Den trägt der Test nämlich offen zur Schau, genau wie Rassismus und Homophobie - wird doch Oralsex nur mit 10 Euro geahndet, Sex mit einem Ausländer hingegen mit 20 Euro und natürlich kostet auch die Sünde des gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr einige Öcken mehr, als es das Blasen während der Autofahrt tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die vermeintlichen Kausalketten, die manche aus der Summe ihrer Sünden zu konstruieren scheinen, muten auch seltsam an. Sie lassen sich etwa so zusammenfassen: Dein Sündenregister läuft fast über? Herzlichen Glückwunsch, du bist eine moderne, selbstbewusste Frau, die ganz offen mit ihrer Sexualität umgeht. Wie? Das sollen all deine Sünden gewesen sein? Glaubst du nicht, dass du ein wenig langweilig und zugeknöpft bist? Sex is fun, go out and do it already!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist traurig, was für Selbstbilder hier konstruiert werden. Selbstbilder, die sich scheinbar in einer Zahl, nein, einem Geldwert erschöpfen. Als bräuchte es ein dementsprechendes Preisetikett, um ein großes Wohlgefühl herzustellen; als bräuchte es viel Sex, um ein respektables Fremdbild zu erzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass sich auch heute noch genügend Frauen auf ihre Sexualität reduzieren lassen - oder, wie in diesem Fall, sich selbst darauf reduzieren -  ist wohl die deprimierendste Erkenntnis, die sich aus dem Test gewinnen lässt. Dabei sollte Sex nie die Identität und das Selbstwertgefühl einer Person bestimmen oder gar als Ersatz für beide fungieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit einiger Zeit wünschen sich einige Facebook-NutzerInnen einen neue Funktion, die es einem ermöglicht, auf die vielen Statusmeldungen, die vielleicht auch solche Testergebnisse enthalten, zu reagieren. Die böte die richtige Antwort auf die scheinbar immer noch vielen auf den Herzen brennende Frage: Willst du wissen, mit wie vielen Leuten ich geschlafen habe? - und dann könnte man entspannt antworten: "Nee, nicht wirklich" und dazu den folgenden Button anklicken:&lt;br /&gt;COULDN'T CARE LESS.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-6428615847311998502?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/6428615847311998502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2010/04/der-groe-sundenausverkauf.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/6428615847311998502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/6428615847311998502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2010/04/der-groe-sundenausverkauf.html' title='Der große Sündenausverkauf'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-6970019875700636805</id><published>2010-02-15T15:04:00.015+01:00</published><updated>2010-02-16T00:37:18.162+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='WATCH THIS'/><title type='text'>Der kurze schwarze Blick</title><content type='html'>Vor Beginn des Films fährt er noch kurz mit der Fingerkuppe über ein Fassbinderbüchlein, fasst sich ins graue, gepflegte Haar und rückt sich anschließend die Brille zurecht. Er ist der perfekte Berlinale-Besucher mit Cord Jacket und ohne aufgeregt wippendes Bein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Licht geht aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;'L'Indig&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;link style="font-family: arial;" rel="File-List" href="file:///C:/DOKUME%7E1/Besitzer/LOKALE%7E1/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} span.Biografie 	{mso-style-name:Biografie; 	mso-ansi-font-size:10.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	mso-bidi-font-family:Arial; 	color:windowtext;} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: arial;"&gt;è&lt;/span&gt;ne D'Eurasie" (nicht ganz falsch, aber doch den Kern des Films verfehlend als "Eastern Drift" übersetzt) nimmt seinen Anfang. Die monotone Erzählstimme aus dem Off, die sich erst wieder am Schluss einschalten wird, und die dröge aneinander klatschenden Wellen sind tongebend: "Vielleicht gibt es diese Geschichte", scheint uns ein behäbig dahin gleitendes Schiff zu sagen, "aber ich könnte auch eine andere erzählen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Figuren nämlich, die sich immer nur kurz in einem anderen nackten Körper vergraben, und dann wieder fliehen, gen Westen, gen Osten, den Geliebten nach - doch allesamt in die Dunkelheit, sie sind nur Symbolträger einer Gesellschaft, in der die Anhaltspunkte und Sicherheiten abhanden gekommen sind. Deswegen verzichtet der Regisseur Sharunas Bartas auf eine genaue Handlungsführung, verlässt sich auf kurze Momentaufnahmen und schafft so ein Mosaik der Heimatlosigkeit, dem alle zu entkommen versuchen. Paris, Litauen und Moskau sind die Schauplätze dieser Fluchtversuche, die schon vorab zum Scheitern verurteilt zu sein scheinen. Zu schwermütig ist Gena, der Drogendealer, der nur noch einen letzten Deal plant; zu illoyal seine Partner; zu verzweifelt seine beiden schönen Freundinnen. Und so wird der Wunsch nach einem anderen, besseren Leben unausweichlich zum blutigen, aussichtslosen Alptraum; eine Spirale aus schlechten Entscheidungen, die der Antiheld des Films so emotionslos und resigniert hinnimmt wie dann am Schluss sein eigenes Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann in der Mitte des Films, als die russische Freundin Gefahr läuft, von zwei betrunkenen Kerlen belästigt zu werden, platzt dem perfekten Berlinale-Besucher neben mir der plötzlich der Kragen und er flüstert: "Die sind ja noch schlimmer als die Türken" etwas lauter, als beabsichtigt. Dass ist jetzt also auch Berlinale, denk ich mir. Der Normalo, der nur aus Prinzip nicht NPD wählen würde, schiebt halt seinen widerlichen Arsch in die gleichen Sessel wie Di Caprio (Fresse) und Dieter Kosslick. Jetzt schwafelt er mit fauligem Atem etwas von "Gegen die Wand" - er hat bestimmt für jedes überholte Klischee nen Film parat; vielleicht sein einziger Grund, Cineast zu spielen: die Untermauerung einer Weltanschauung, für nur 7 Euro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor mir auf der Leinwand eine Panoramaaufnahme von Paris, dann eine von Moskau und schließlich eine von Litauen - sie wirken wie die Anfänge eines neuen und immer gleichen Kapitels, ein einziges Welt - und gleichzeitig Stimmungsbild - groß, dreckig, gefräßig. Auch Berlin ließe sich problemlos einreihen, denke ich, aus dem Kino in die Kälte fallend. Auch hier könnten Bartas' Figuren - L'Indig&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 9"&gt;&lt;link style="font-family: georgia;" rel="File-List" href="file:///C:/DOKUME%7E1/Besitzer/LOKALE%7E1/Temp/msoclip1/01/clip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser/&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} span.Biografie 	{mso-style-name:Biografie; 	mso-ansi-font-size:10.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	mso-bidi-font-family:Arial; 	color:windowtext;} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: georgia;"&gt;è&lt;/span&gt;nes D'Eurasie: die Ureinwohner zweier Kontinente, überall zu finden und nirgendwo daheim - umherirren. Man würde sie nicht erkennen - vielleicht, weil man ihnen selbst schon zu sehr ähnelt. Der Moloch kriegt uns alle.&lt;br /&gt;.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-6970019875700636805?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/6970019875700636805/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2010/02/der-kurze-schwarze-blick.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/6970019875700636805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/6970019875700636805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2010/02/der-kurze-schwarze-blick.html' title='Der kurze schwarze Blick'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-7090377199857656411</id><published>2009-12-18T11:33:00.003+01:00</published><updated>2009-12-18T11:46:43.663+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HATE THIS'/><title type='text'>Das schwarze Loch</title><content type='html'>Vielleicht ist es die vorweihnachtliche Einsamkeit an der Uni und die sporadisch fallenden Schneeflocken (sporadisch fallende Schneeflocken haben etwas sehr feierlich-melancholisches), vielleicht auch der inzwischen kalte Kaffee auf meinem Tisch - was sie ausgelöst hat, wird sich wohl so schnell nicht lüften... Aber eine unbestimme Traurigkeit schlägt zu, mit voller Wucht. Der Bildungsstreik ist ne SuperSache, aber ich kann es nicht erwarten, hier endlich mal rauszukommen und NeuköllnerSchönebergerFriedrichshainer-PrenzlauerBergLuft zu schnuppern. Erschwerend dazu kommen die Nachteile dieses Streiks: Ich mag alle, aber das Wort "Wir" klingt mir fremd; insgesamt müsste vielmehr getan werden, aber ich kann und will mich nicht überall engagieren - zusätzlich ausserdem die schlechte Luft in den Hörsälen, die inzestuösen Strukturen, die sich in jeder Gruppe herausbilden, und das Bier, das man dann doch jeden Abend trinkt. Der Rückzug - wenn auch nur für eine Woche - ist bitter nötig; Kreislaufschwierigkeiten und Migräneanfälle können nicht lügen, genauso wenig, wie diese kleine Depression.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-7090377199857656411?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/7090377199857656411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2009/12/das-schwarze-loch.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/7090377199857656411'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/7090377199857656411'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2009/12/das-schwarze-loch.html' title='Das schwarze Loch'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-8490585495840146300</id><published>2009-12-03T12:45:00.005+01:00</published><updated>2009-12-14T12:55:23.736+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='READ THIS'/><title type='text'>Das Projekt Dicker Schinken</title><content type='html'>Eine kleiner zerknitterter Zeitungsausschnitt am Kühlschrank meiner Eltern hat mir die wohl schönste literarische Entdeckung meines Lebens beschert: David Foster Wallace.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Seit Monaten arbeite ich mich nun durch &lt;a href="http://www.zeit.de/2009/36/Infinite-Jest"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#000000;"&gt;Infinite Jest&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und kämpfe mich durch die 200 Seiten an Fußnoten. Die vorläufige Erkenntnis: Nie war ein Kampf schöner, besser, ehrlicher, berührender und bereichernder.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die sich inhaltlich über mehrere Handlungsebenen erstreckende und aus verschiedenen Perspektiven erzählte Geschichte verbindet und kontrastiert zwei Schauplätze, die wohl verschiedener nicht sein könnten: Ennet House, ein Entziehungsheim für Süchtige und die E.T.A, die Enfield Tennis Academ&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;y, wo die nächste Generation von Tennisstars herangezüchtet wird. Beide sind bei DFW im Grunde Metaphern einer kranken und zerfressenen Gesellschaft, die er aber weder parodiert, noch vorführt, sondern, im Gegenteil:  sprechen lässt. Der Begriff, der beide Institutionen verbindet und damit charakteristisch bleibt für die gesellschaftlichen Zustände&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;, ist wohl die Effizienz, die aufgrund des allgemeinen und individuellen Scheiterns geradezu ad absurdum geführt wird. Über mehrere Seiten beschreibt er beispielsweise, was man alles von Leuten in der Suchtklinik lernen kann:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;"That it is possible to learn valuable things from a stupid person.That it takes effort to pay attention to any one stimulus for more than a few seconds... That if enough people in a silent room are drinking coffee it is possible to make out the sound of steam coming off the coffee... That sometimes human beings have to just sit in one place and, like, hurt... That it is possible to fall asleep during an anxiety attack...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz dazu wird  das Scheitern, die Ineffizienz des eigenen Daseins, besonders deutlich am Beispiel der elitären Tennisacademy, wo die Lebensunfähigkeit den Alltag längst auszeichnet:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;" I could hear faint sounds of early-morning weeping in certain rooms beyond my line of sight. Lots of the top players start the A.M. with a quick fit of crying, then they are basically hale and well-wrapped for the rest of the day."&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;Die teilweise ironische Färbung ändert nichts an der Tatsache, dass DFW den Leser oft an die Grenze des Erträglichen führt: Eine Drogensüchtige erzählt, wie sie tagelang die Todgeburt ihres Babys durch die Stadt trägt; ein Junge berichtet seitenlang über den sexuellen Missbrauch durch den Vater; ein Katzenmörder beobachtet intensiv den Todeskampf seines Opfers - der Leser ist immer hautnah dabei, er kann nicht entfliehen; David Foster Wallace fesselt einen sprachlich und emotional und macht einen dabei zum unfreiwilligen Zeugen, der man vielleicht nie sein wollte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;Und doch ist es gerade dieser Wust von Ereignissen, Charakteren, Emotionen und Handlungssträngen, der einen staunen und mitfiebern lässt und von dem man sich wünscht, er würde nie aufhören. 1200 Seiten mögen viel sein. Im Falle von DFW sind sie trotzdem zu wenig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"   style="font-family:Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', FreeSerif, -webkit-fantasy;color:#222222;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="line-height: 24px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-8490585495840146300?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/8490585495840146300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2009/12/das-projekt-dicker-schinken.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/8490585495840146300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/8490585495840146300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2009/12/das-projekt-dicker-schinken.html' title='Das Projekt Dicker Schinken'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6146602032504854061.post-3633087049258694163</id><published>2009-12-02T14:24:00.001+01:00</published><updated>2009-12-14T12:56:40.522+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='BETTER BELIEVE THIS'/><title type='text'>Alles muss raus!</title><content type='html'>Der gedankliche Schlussverkauf hat begonnen! Biete Produkte aus rationalen, sowie emotionalen Regionen...Spontan - und Langzeitfertigungen... Schwerpunkte: Labyrinthe, verlorene Puzzleteile und andere Mysterien... sicherlich nicht nur in schwarz-weisser Ausführung... hoffentlich nicht nur Tand... so lange der Vorrat reicht...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6146602032504854061-3633087049258694163?l=emkasays.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emkasays.blogspot.com/feeds/3633087049258694163/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2009/12/alles-muss-raus.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/3633087049258694163'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6146602032504854061/posts/default/3633087049258694163'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emkasays.blogspot.com/2009/12/alles-muss-raus.html' title='Alles muss raus!'/><author><name>Emka</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15300204760628107675</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_JljJO6SPMH8/SxZnowcaRyI/AAAAAAAAAAM/vItxLR0UZwM/S220/Foto+98.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
